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Klever Draisinenfahrt im strömenden Regen

Veröffentlicht: 05.06.2026
Autor: Detlef Gillmeister
Draisinenbahnof Kleve
Noch war es trocken
Doch dann kam das angekündigte Unwetter
Mühlenturm in Kranenburg
katholische Wallfahrtskirche St. Peter und Paul in Kranenburg
Rückfahrt von Kranenburg nach Kleve
Abendessen im Restaurant Königsgarten

In diesem Jahr hat uns unser Mitarbeiterausflug an die niederländische Grenze nach Kleve geführt. 

Am traditionellen Fronleichnamstag sind wir mit dem Bus vom Sportparadies nach Kleve gefahren, wo bereits die Clubdraisinen auf uns warteten. Vier Radler:innen konnten damit auf einer rund 10 km langen stillgelegten Bahnstrecke bis zu 10 Personen pro Draisine vom Spoykanal in Kleve durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft des Niederrheins zum Bahnhof Kranenburg fahren.

Die alte Grenzstadt Kranenburg ist über 775 Jahre alt. Hier bestand die Möglichkeit, entlang der Stadtmauer durch die malerischen Gassen und den historischen Ortskern mit der Wallfahrtskirche  zu bummeln. 
Danach ging es auf der gleichen Strecke wieder zurück nach Kleve.

Leider spielte in diesem Jahr das Wetter nicht mit. Während der Fahrt mit der Draisine regnete es in Strömen, und während eines Gewitters wurden wir sogar von einem Hagelschauer begleitet. 
Gut, dass die Draisinen überdacht waren, so sind wir nicht ganz so nass geworden. Nur die 4 Radler:innen auf jeder der vier Draisinen saßen im Freien und mussten sich mit Regencapes und Regenschirmen zumindestens einigermaßen schützen.

So musste dann auch der geplante Rundgang durch die schöne Innenstadt von Kleve durch eine ausgiebige Stadtrundfahrt mit unserem Bus ersetzt werden.
Schon von weitem sichtbar zeugt der Turm der Schwanenburg vom historischen Erbe der Stadt Kleve. Gemeinsam mit der Stiftskirche St. Maria Himmelfahrt aus dem 14. und 15. Jahrhundert prägen sie das Klever Stadtbild.

Vorbei ging es auch an der höchsten Erhebung, dem 106,2 m hohen Klever Berg mit seinem 15 m hohen Aussichtsturm, dem Tiergarten Kleve, den barocken Gartenanlagen des neuen Tiergartens und den zahlreichen Villen aus Klassizismus und Gründerzeit.

Johanna Sebus, die aus Brienen bei Kleve kam, rettete am 13. Januar 1809, mit nur 16 Jahren, beim Dammbruch am Niederrhein zunächst ihre Mutter vor den Fluten und kam dann ums Leben, als sie weiteren Menschen helfen wollte.
Auch unsere DLRG ehrt besonders verdienstvolle Leistungen mit der nach ihr benannten Johanna-Sebus-Medaille.

Der Britische Ehrenfriedhof im Reichswald ist der größte Kriegsgräberfriedhof des Commonwealth in Deutschland. Er wurde im Klever Reichswald angelegt. Auf ihm befinden sich 7672 Grabstätten.

Um 17 Uhr erwartete uns dann im Restaurant Königsgarten im Zentrum von Kleve ein leckeres Abendessen. 

Auf der Rückfahrt nach Gelsenkirchen war dann so eine tolle Stimmung, dass die vom Regen nassgewordene Kleidung schnell vergessen war.

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